WM Europa – Gruppe E: Nichts zu verlieren

 

Nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Mit dieser Einstellung gehen alle sechs Mannschaften der Gruppe E der Europaqualifikation zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018™ ins Rennen. Es gibt einerseits keinen eindeutigen Favoriten, auch wenn die drei Teams mit WM-Erfahrung sicherlich einen kleinen Vorteil haben. Doch andererseits dürfen auch sie sich gegen die drei ambitionierten Außenseiter keinen Fehltritt erlauben.

Die Teams
Rumänien
Dänemark
Polen
Montenegro
Armenien
Kasachstan

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Der Ausblick
Rumänien, das bei der Vorrundenauslosung im Juli 2015 als Gruppenkopf gesetzt war, Dänemark sowie Polen haben in früheren Auflagen schon einmal WM-Luft geschnuppert. Sie eint ein gemeinsamer Traum: Nachdem alle drei Teams Brasilien 2014 verpasst haben, wollen sie 2018 unbedingt wieder dabei sein. Doch für die Reise nach Russland sind nur ein direkter Platz sowie ein Platz auf der Warteliste der Playoff-Runde reserviert. Folglich wird es in diesem Trio mindestens einen Unglücklichen geben.

Die Betonung liegt dabei auf „mindestens“, denn die drei anderen Teams, welche die Staffel komplettieren, werden ein gewichtiges Wort mitreden wollen. Zumindest Montenegro und Armenien werden dabei nicht nur um den Playoff-Platz, sondern vielleicht sogar um den Gruppensieg wetteifern. Für Kasachstan bietet sich zwar eine gute Gelegenheit, den einen oder anderen Erfolg zu landen, doch die WM-Teilnahme dürfte noch außerhalb der Reichweite des Teams liegen. Montenegro und Armenien hingegen haben etablierte Spieler wie Stevan Jovetic und Stefan Savic beziehungsweise Roman Berezovski und Henrikh Mkhitaryan in ihren Reihen. Dies nährt die Hoffnung, vom Fehlen der großen Nationen wie Deutschland, England, Spanien oder Italien in dieser Gruppe profitieren zu können, um dem Traum einer ersten WM-Teilnahme so nahe wie möglich zu kommen. In einer äußerst ausgeglichenen Gruppe lautet das Motto der Stunde: „Jetzt oder nie!“

Hätten Sie‘s gewusst?
Gelegenheit zur Revanche: Dänemark war fest entschlossen, in Brasilien 2014 zum fünften Mal insgesamt und zum zweiten Mal in Folge bei einer WM dabei zu sein. Nach dem Erreichen des zweiten Platzes hinter Italien waren die Skandinavier guter Hoffnung, den Umweg über die Playoff-Runde gehen zu können. Doch am Ende schafften sie es nicht unter die besten Gruppenzweiten, was möglicherweise auch an der schweren 0:4-Niederlage gegen ein damals als Außenseiter eingestuftes Team gelegen haben könnte: Armenien.

Schlechte und gute Erinnerungen: Das anfänglich dem asiatischen Verband angehörende Kasachstan schrieb die ersten Kapitel seiner WM-Geschichte in der Qualifikation für Frankreich 1998 und Korea/Japan 2002 ohne nennenswerten Erfolg. Seit 2004 ist das Land Mitglied der Europa-Zone, doch die Kasachen scheiterten auch im Vorfeld der Endrunden von 2006, 2010 und 2014. In dieser Zeit erzielten sie insgesamt lediglich drei Siege: zwei gegen Andorra und einen gegen Färöer. Um sich auf dem Weg nach Russland 2018 Mut zu machen, werden sie sicherlich an einen ihrer seltenen Triumphe in der Qualifikation zur UEFA EURO denken, der ihnen 2007 gegen den großen Bruder ihres Gruppengegners Montenegro, Serbien, gelang.

Die Statistik
3 – Die Tricolorii aus Rumänien gehören zu jenen drei Nationen, die bei den ersten drei Auflagen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft mit von der Partie waren. Auch in den 90er-Jahren erreichten sie drei WM-Teilnahmen in Folge. Doch nach dem Scheitern in den Vorausscheidungen für 2002, 2006, 2010 sowie 2014 haben die Rumänen nunmehr die letzten vier Endrunden

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