Fotos vom Ostermarsch in Kehl

Montag, 6. April 2009 12.48 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles
Ankunft der Friedenslok NRW in Kehl

Zwei Fotoserien von Redpicture vom baden-württembergischen Ostermarsch bzw. NATO-Protest am 4.4. in Kehl: Unter rotesbergischesland.de fängt es mit der Friedenslok NRW an, weitere Fotos desselben Fotografen gibt es unter www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/484202 (Die Fotos stehen unter Lizenz CC BY-NC-SA, d.h. sie dürfen unter bestimmten Bedingungen verwendet werden, aber nicht kommerziell.)

NATO-Gipfel auf Kosten der Grundrechte

11.36 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Gipfel-Beschlüsse stoßen auf Kritik aus der Friedensbewegung

Die NATO hat sich nach Ansicht des Netzwerks Friedenskooperative
durch die Verletzung der Grundrechte beim Gipfel als angebliches
Wertebündnis für Frieden, Freiheit und Demokratie erneut
diskreditiert.

„Die Gastgeber des NATO-Gipfels präsentierten sich als
Polizeistaaten, die das Demonstrationsrecht systematisch aushebeln.
Die Bundeskanzlerin und der französische Präsident sollten sich
künftig mit Kritik gegenüber dem Vorgehen russischer oder
chinesischer Sicherheitskräfte zurückhalten“, erklärt Netzwerk-
Geschäftsführer Manfred Stenner.

Die Friedenskooperative führt auch die Ausschreitungen militanter
Demonstranten zu einem großen Teil auf die repressive Vorgehensweise
bereits seit der Planungsphase zurück. Die Gewaltprognosen deutscher
und französischer Behörden, die massiven Einschränkungen des
Demonstrationsrechts und das gewalttätige Vorgehen insbesondere der
französischen Einheiten hätten die Militanz begünstigt. Die große
Mehrheit der friedlichen Demonstranten sei daran gehindert worden,
vielfältigen bunten Protest auf die Straße zu bringen.
Blendschockgranaten, Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse
seien auch gegen friedfertige Demonstranten eingesetzt worden.

Das Netzwerk zitiert als ein Beispiel vom Straßburger Gipfelmorgen
den Südwestdeutschen Rundfunk: „Nach Polizeiangaben provozierten die
NATO-Gegner die Polizisten mit Handküssen und Staubwedeln. Die
Polizei trieb daraufhin die Truppe auseinander“ (www.SWR.de am
4.4.2009). Hervorgehoben werden müsse die endlose Geduld und
Friedfertigkeit der allermeisten Demonstrationsteilnehmerinnen und -
teilnehmer angesichts der unzumutbaren Behinderungen. Die
Friedensaktivisten der Initiative „NATO-ZU“ hätten auch
eindrucksvoll vorgeführt, dass eine gewaltfreie Blockade in
Straßburg selbst bei diesen Bedingungen möglich ist.

Der Protest gegen die Kriegspolitik der NATO-Staaten und für
friedenspolitische Alternativen war für die Friedenskooperative
insgesamt auch die Verteidigung der Meinungsfreiheit und des
Demonstrationsrechts gegen obrikkeitsstaatliche Willkür. „Die
Sicherheitsbehörden sollten sich jetzt endlich einem Dialog darüber
öffnen, wie sich bei solchen Anlässen Gewalttätigkeiten auf beiden
Seiten verhindern lassen“, mahnt das Netzwerk.

Gipfelergebnisse friedenspolitisch fatal

Die weitere Osterweiterung des Militärbündnisses, das Festhalten am
Ersteinsatz von Atomwaffen und die weitere Ausweitung der
Truppenstärke und der Kriegshandlungen in Afghanistan und inzwischen
auch in Pakistan stößt auf Kritik. Beschlossen seien damit auch
weitere zivile Opfer durch den NATO-Krieg. Präsident Obama, dem der
NATO-Gipfel in diesen Fragen folgt, habe noch nicht realisiert, dass
die Kriegshandlungen alle von ihm propagierten politischen und
zivilen Maßnahmen konterkarieren. „Bei aller Sympathie für die
geänderte Rhetorik aus dem Weißen Haus: Auch als Oberbefehlshaber
der US-Armee muss Barack Obama Konsequenzen ziehen und die Bomben
gegen Zivilisten stoppen“, fordert die Friedenskooperative.

Begrüßt wird die immer schon von der Friedensbewegung propagierte
Vision Obamas von einer atomwaffenfreien Welt. Da verdiene Obama die
kritische Begleitung von Friedensbewegung und Friedensforschung.
Prüfstein sei das Verhalten der US-Regierung bei der
Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages im kommenden
Jahr. Bedauert wird, dass Obama bei seiner Prager Rede der geplanten
Raketenabwehr in Polen und Tschechien keine Absage gegeben habe.

gez. Manfred Stenner
Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative

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Friedenslok rollt, Europabrücke passierbar

Mittwoch, 1. April 2009 13.37 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Nach Aussagen der Bundespolizei wird unser Sonderzug, die Friedenslok NRW, als letzter Zug am Samstag nach Kehl durchgelassen. Nachfolgende reguläre Züge enden bereits vor Kehl.

Nach Presseberichten haben sich baden-württembergische und französische Polizei darauf geeinigt, dass am Samstag ab 10.30 Uhr die Überquerung der Europabrücke zur Teilnahme an der Demonstration ermöglicht wird. Damit sollten die DemonstrantInnen aus der Friedenslok wie geplant am Ostermarsch von Kehl nach Straßburg und der anschließenden Großdemonstration in Straßburg teilnehmen können.

Am Freitag wird die Überquerung der Grenze über die Europabrücke von Kehl nach Straßburg hingegen verwehrt. Im gesamten Bereich Kehl/Straßburg sind insbesondere für Freitag und Samstag umfangreiche Sperrungen von Straßen und Autobahnen, Zugverbindungen, Busverbindungen, Parkmöglichkeiten angekündigt. Wie gesagt, die Friedenslok wird laut Bundespolizei durchgelassen.

Wir werden Verbote nicht hinnehmen

Donnerstag, 19. Februar 2009 11.06 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Am Wochenende 14./15. 2. fand in Strasbourg eine internationale Aktionskonferenz mit 400 Teilnehmern aus 16 Ländern statt. Dabei wurde vereinbart, daß die Demonstration am 4. April in Strasbourg in Richtung des Kongreßzentrums führen soll, wo sich die NATO-Vertreter treffen wollen. Daneben wird es in Istanbul und Washington weitere große Demonstrationen geben. Ein weiteres Thema waren die Auflagen der Stadtverwaltung Strasbourg.
Ein Gespräch mit Monty Schädel, Bundesgeschäftsführer der DFG-VK in der jungen Welt.

Referenten für Mobilisierungs-Veranstaltungen

Mittwoch, 18. Februar 2009 11.02 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Plant Ihr eine Veranstaltung zur Mobilisierung für Strasbourg? Wollt Ihr Euch selber über den aktuellen Stand der Vorbreitung informieren. Das Zugteam hat eine Liste mit ReferentInnen zusammengestellt, die zu verschiedenen Themen zur Verfügung stehen:
NATO allgemein, Geschichte der NATO, NATO und Afghanistan, NATO und Atomwaffen, NATO-Osterweiterung, alternative Friedenspolitik und Zivile Konfliktbearbeitung, Mobilisierung u.a.

Die Liste mit Namen, Themen, Konditionen und Kontakten findet Ihr  hier….
Ihr könnt Euch aber auch an das Zugteam wenden

Aktuell gibt es jetzt auch eine PowerPoint-Präsentation, mit der man bei etwas Hintergrundwissen auch selbst einen Input für eine Info-Veranstaltung geben kann! Hier runterladen…

Aufruf „Nein zum Krieg – nein zur NATO“ online unterzeichnen

Montag, 8. Dezember 2008 13.05 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles Materialien

Der bundesweite Aufruf zu den NATO-Protesten kann jetzt bei der DFG-VK online unterzeichnet werden.

Unterstützende Gruppen bitte melden!

Donnerstag, 27. November 2008 18.06 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Gruppen und Organisationen, die die Friedenslok 2009 zur Demonstration in Straßburg am 4.4.2009 unterstützen möchten, wenden sich bitte an das Zug-Team unter zug-team {ät} friedenslok {Punkt} org

Unterstützende Gruppen für 2009 werden ab demnächst, wenn ein paar Organisationen zusammen gekommen sind, auf dieser Website genannt. Die Nennung als unterstützende Gruppe ist für die jeweilige Organisation kostenlos. Gruppen bzw. Organisationen, die die Abnahme von mindestens 50 Tickets verbindlich zusagen, werden zusätzlich auf der Rückseite der Fahrkarten und evtl. anderen Publikationen genannt werden.

Das Zug-Team sucht darüber hinaus Organisationen, die sich daran beteiligen können, das finanzielle Risiko für die Bestellung des Zuges auf mehreren Schultern zu verteilen. Sie werden dann natürlich auch auf den Fahrkarten genannt.

Rechtsextreme, diskriminierende oder militaristische Organisationen sind von der Beteiligung und Teilnahme natürlich ausgeschlossen.

Friedenslok zur Europabrücke

16.23 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Aus Kostengründen wird die Friedenslok 2009 nicht zum Straßburger Hauptbahnhof (Strasbourg central) fahren, sondern auf der deutschen Seite in Kehl, unmittelbar an der Europabrücke nach Straßburg enden. Ein für den grenzüberschreitenden Verkehr zugelassener Zug wäre ganz erheblich teurer, sodass wir lieber darauf verzichten und stattdessen preiswertere Tickets bieten können. Unser Sonderzug aus NRW soll am 4.4.2009 dann gegen 11 oder 12 Uhr in Kehl ankommen.

Zum Vergleich: Vom Bahnhof Kehl zum Europaparlament in Straßburg sind es 4,7 km Fußweg, von Strasbourg central aber auch 3,1km – so viel weiter entfernt kommen wir also gar nicht an.

Kein Frieden mit der NATO

Montag, 3. November 2008 16.43 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles
IMI-Kongress

Weitere Informationen

Friedenslok-Organisation jetzt unter friedenslok.org

16.23 Uhr Gespeichert unter: Aktuelles

Da die alten Domains friedenslok.info und friedenslok.de ausgelaufen und derzeit nicht wieder registrierbar sind, ist die Friedenslok nun ausschließlich unter friedenslok.org zu erreichen. Alle Web- und E-Mail-Adressen von 2007 sind also nicht mehr unverändert gültig.